Sie wissen vielleicht nicht ganz genau, was Cookies sind oder wie sie funktionieren, aber wenn Sie sich im Internet bewegen, ist Ihnen dieser Ausdruck höchstwahrscheinlich ein Begriff. Angesichts der negativen Publicity zu diesem Thema könnte es jedoch sein, dass Sie Cookies für gefährlich halten. Doch das Gegenteil ist der Fall: Cookies an sich sind recht harmlos und unkompliziert. Wenn Sie sich allerdings Sorgen um Ihre Privatsphäre machen, haben Sie immer die Möglichkeit, sie abzulehnen.

Cookies – ein kurze Einführung

Cookies sind kleine Textdateien, die von besuchten Websites oder geöffneten E-Mails auf Ihrem Computer oder Mobilgerät abgelegt werden. Im Wesentlichen besteht ihre Funktion einfach darin, eine Website zu benachrichtigen, wenn Sie diese erneut besuchen. Stellen Sie sich ein Cookie als eine Art individuellen, persönlichen Ausweis vor. Es gibt verschiedene Arten von Cookies: Einige sind optional, während andere für die ordnungsgemäße Funktion einer Website unbedingt notwendig sind.

Die Hauptaufgabe von Cookies besteht darin, die korrekte Funktionsweise von Websites sicherzustellen bzw. sie zu verbessern und der Website wichtige geschäftliche und Marketinginformationen zu Ihrer Person bereitzustellen. Websites können dann speziell auf Sie zugeschnittene Inhalte anzeigen, die auf der Auswertung Ihrer Surfgewohnheiten und Präferenzen wie Sprache und geografische Region beruhen.

Ein Tracking-Cookie ist eine besondere Art von Cookie, das von mehreren Websites, die nicht miteinander in Zusammenhang stehen, verteilt, gemeinsam genutzt und gelesen wird. Diese Art von Cookie wird verwendet, um Informationen zu erfassen oder ihnen ein persönlich auf Sie zugeschnittenes Surferlebnis zu bieten. Nicht alle Cookies sind Tracking-Cookies.

Funktionsweise von Tracking-Cookies

Um zu veranschaulichen, wie ein Cookie arbeitet, stellen Sie sich vor, dass Sie eine Website besuchen, auf der Online-Werbung eines Drittanbieters betrieben wird. Als Werbetreibender auf der Website hat dieser Drittanbieter demnach die Möglichkeit, ein Cookie auf ihrem Computer abzulegen. Wenn er sich dazu entschließt und Sie dann eine andere Website besuchen, auf der ebenfalls Werbung desselben Drittanbieters betrieben wird, weiß dieses Unternehmen, dass Sie beide Websites besucht haben. Natürlich ist hier nichts Böses passiert, aber der Anbieter kann jetzt indirekt feststellen, welche Websites Sie besucht haben, sofern dort seine Cookies vorhanden sind. Dies ist nur ein Beispiel, Cookies können auch eine Vielzahl anderer Informationen erfassen.

Von Cookies gesammelte Informationen

Cookies können eine Vielfalt von Informationen erfassen, aber sie sind nicht in der Lage, Ihre privaten Daten zu sammeln oder zu stehlen. Sie zeichnen Informationen zu Ihrem Online-Verhalten auf, beispielsweise welche Seiten und Inhalte Sie aufrufen, wann und wie oft Sie diese besuchen, wonach Sie suchen, ob Sie auf eine Anzeige oder ein Link geklickt haben, ihre geografische Region, Spracheinstellungen sowie Kenndaten des verwendeten Geräts.

Konsequenzen für Datenschutz und Sicherheit

Wie Sie sehen, können Cookies und die von ihnen gespeicherten Daten zwar gewisse Fragen zum Datenschutz und zu Privatsphäre aufwerfen, sie sind jedoch kein echtes Sicherheitsrisiko. Aber dennoch machen einige Anbieter von Sicherheitssoftware und kostenlosen Tools zur Beseitigung von Spyware viel Wirbel um die Tatsache, dass ihr Produkt Cookies erkennen kann. Lassen Sie sich von dieser Panikmache nicht verwirren. Im Gegensatz zu Malware, Würmern oder Viren sind Tracking-Cookies NICHT bösartig oder schädlich, wenn auch gewisse Befürchtungen hinsichtlich des Datenschutzes berechtigt sind.

Im digitalen Zeitalter haben wir uns daran gewöhnt, gezielt Inhalte präsentiert zu bekommen. Allerdings sollten wir uns fragen, wie viel Werbetreibende oder Unternehmen über unsere Surfgewohnheiten im Internet wissen sollen und wie viel gezielte, personalisierte Werbung wir wirklich sehen wollen.

So schützen Sie Ihre Privatsphäre

Sollten Sie jetzt, da Sie die Fakten kennen, immer noch Bedenken hinsichtlich Cookies haben, können Sie einige Maßnahmen zum Schutz Ihrer Privatsphäre ergreifen. Zunächst einmal sollten Sie wählerisch sein, welche Websites Sie besuchen. Außerdem haben Sie immer die Möglichkeit, Cookies abzulehnen bzw. zu entscheiden, in welchem Umfang Sie Informationen weitergeben möchten. Überprüfen Sie daher die Datenschutzeinstellungen Ihres Browsers. In den meisten Browsern gibt es Einstellungen, in denen Sie Ihre Präferenzen in Bezug auf Cookies festlegen können und die es Ihnen ermöglichen, Cookies aus ihrem Computer zu löschen oder sie zu blockieren.

Wenn es darum geht, Ihr digitales Leben zu schützen, empfehlen wir Norton Security, die Sicherheitssoftware mit einem Virenschutzversprechen: In dem eher unwahrscheinlichen Fall, dass Ihr Computer mit einem Virus infiziert wird, versucht einer unserer Experten, diesen Virus zu entfernen, oder wir erstatten Ihnen das Geld.* Hier informieren

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