Einführung

Letztes Jahr gingen bei der Federal Trade Commission über eine Viertelmillion Beschwerden zu Identitätsdiebstahl ein – und das sind nur die gemeldeten Fälle. Identitätsdiebstahl ist die bei der Federal Trade Commission am häufigsten von Verbrauchern vorgebrachte Beschwerde. Der Diebstahl Ihrer Identität ist an sich noch nicht der schlimmste Teil des Verbrechens. Der Schaden entsteht erst durch die Nutzung der Informationen durch den jeweiligen Internetbetrüger. Kreditkartenbetrug. Tricks bei Hypotheken und bei Zahlungen an Versorgungsunternehmen. Abräumen von Bankkonten.

Verbrechen in zwei Schritten

Identitätsdiebstahl findet in zwei Schritten statt. Zunächst stiehlt jemand Ihre persönlichen Daten. Danach nutzt der Dieb diese Informationen aus, um sich für Sie auszugeben und einen Betrug zu begehen. Es ist wichtig, sich diesen zweistufigen Ansatz vor Augen zu führen, da Ihr Abwehrsystem ebenfalls auf beiden Ebenen aktiv sein muss.

Schutz Ihrer Informationen

Schützen Sie Ihre persönlichen Informationen sorgfältig, um nicht zum Opfer zu werden. Wenn Identitätsdiebe keinen Zugriff auf wichtige Daten wie Ihre Kreditkarten- oder Kontonummer erhalten, können sie sie auch nicht für betrügerische Zwecke verwenden.

Einige der Identitätsdiebstähle finden auf konventionelle Art und Weise statt. Diebe durchsuchen Mülleimer, entwenden Post und versuchen durch Täuschung, Sie zur Preisgabe vertraulicher Details zu verleiten. Es ist Ihre Aufgabe, Ihre persönlichen Daten zu schützen. Hier sind einige grundlegende Tipps:

  • Geben Sie niemals Angaben zur Ihrem Bankkonto über das Telefon weiter.
  • Vernichten Sie Unterlagen mit Kontoinformationen oder persönlichen Kennnummern in einem Aktenvernichter.
  • Halten Sie wichtige Dokumente in einem Safe unter Verschluss.
  • Holen Sie Postsendungen mit vertraulichem Inhalt beim Postamt ab, und verschicken Sie sie auch von dort.
  • Verwenden Sie Geldautomaten zum Einzahlen von Gehaltsschecks.

Identitätsdiebstahl im Internet wird mehr und mehr zu einem großen Problem. Bei Betrugsversuchen mit Phishing und Pharming geben sich Identitätsdiebe mithilfe gefälschter E-Mails und Websites als legitime Unternehmen oder Organisationen aus. Sie nutzen aus, dass Sie dem Unternehmen oder der Organisation vertrauen, und verleiten Sie dazu, persönliche Daten wie Kennwörter oder Bankkontonummern preiszugeben. Auf ähnliche Weise können Hacker und Viren Ihren Computer mit einem Keylogger-Programm – einem Programm zum Aufzeichnen von Tastatureingaben – infizieren, um Daten zu stehlen oder Ihre Benutzernamen und Kennwörter aufzuzeichnen, während Sie sie eingeben.

Sie können möglichen Identitätsdieben einen Strich durch die Rechnung machen, indem Sie einige vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen beachten.

  • Speichern Sie vertrauliche Informationen in kennwortgeschützten Dateien und Verzeichnissen.
  • Verwenden Sie Kennwort-Manager, wie beispielsweise Norton Identity Safe in Norton Internet Security und Norton 360, um Login-Informationen automatisch eintragen zu lassen und so eine Eingabe über die Tastatur zu umgehen.
  • Lernen Sie, wie Sie betrügerische E-Mails, Websites und andere Warnhinweise, die auf Phishing und Pharming hinweisen, erkennen können.
  • Führen Sie finanzielle Online-Transaktionen nur auf sicheren Websites durch, deren URL mit "https:" beginnt oder die durch Unternehmen wie VeriSign authentifiziert werden.
  • Installieren Sie eine persönliche Firewall, Antivirus-Software sowie einen Antispam-Schutz – alle diese Schutzmaßnahmen erhalten Sie mit Norton Internet Security oder Norton 360 von Symantec in einem einzigen Sicherheitspaket.

Betrugsbekämpfung

Obwohl es eine Reihe von Maßnahmen gibt, mit denen Sie Ihre Identität schützen können, liegen einige Dinge außerhalb Ihrer Kontrolle. Selbst wenn Sie mit Ihren Daten äußerst vorsichtig umgehen, sind Sie nicht davor gefeit, dass jemand in die Computer Ihres Arbeitgebers oder Ihrer Bank eindringt. Daher sollten Sie Ihre Konten und Kreditberichte ständig im Auge behalten.

Es kann mehrere Monate dauern, bis Sie bemerken, dass Sie Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden sind. In dieser Zeit können Diebe Konten plündern oder sich in ihrem Namen hoch verschulden.

Überprüfen Sie Ihren Kreditbericht regelmäßig auf ungewöhnliche Aktivitäten. Falls Ihnen darin etwas auffällt oder der Bericht unerwartete Angaben, beispielsweise einen neuen Kredit, enthält, sollten Sie sofort nachhaken. In der Zwischenzeit sollten Sie Ihre gesamten Finanzkonten überwachen – von Bankkonten über Investmentkonten bis hin zu Kreditkarten. Wenn die Finanzunternehmen, mit denen Sie zusammenarbeiten, Aktivitätswarnungen anbieten, melden Sie sich an, um diese zu erhalten. Und bei einer Warnung oder einer Meldung Ihres Finanzinstituts über eine ungewöhnliche Kontoaktivität sollten Sie umgehend reagieren.

Wenn jemand Ihre Identität gestohlen hat, begrenzen Sie den Schaden, indem Sie schnell Maßnahmen ergreifen. Schließen Sie Finanzkonten, die möglicherweise betroffen sind. Lassen Sie Ihren Führerschein oder Ausweise, die Sie möglicherweise verloren haben, für ungültig erklären. Lassen Sie eine Betrugswarnung für Ihre Kreditauskunft einrichten, und überprüfen Sie Ihren Kreditbericht in den nächsten Jahren genau.

Fazit

Identitätsdiebstahl ist inzwischen weit verbreitet. Damit Sie nicht Opfer von Betrügereien werden, sollten Sie Ihre persönlichen Informationen sorgfältig schützen, Ihre Konten und Ihren Kreditbericht überwachen und umgehend reagieren, wenn es Anzeichen gibt, dass Ihre Identität möglicherweise missbraucht wird.