Kennwörter sind für Hacker wie Schlüssel für einen Dieb. Schlüssel und Kennwörter an sich sind nicht viel wert, anders als die persönlichen Informationen und das Hab und Gut, zu denen sie Zugang gewähren. Ihre Kennwörter sind so etwas wie Ihre digitalen Schlüssel. Sie gewähren Zugang zu Ihrem persönlichen Leben – Ihren Freunden und Kollegen, Kontakten, Fotos, Videos und E-Mails. Vielleicht aber auch zu Ihren Bankkontodaten und Zahlungsinformationen oder weiteren wertvollen Informationen.

Unsichere Kennwörter lassen sich leicht erraten. Unzureichende Sicherheitsmaßnahmen können ein Übriges tun und Kennwort-Hackern nützliche Informationen in die Hände spielen. Mit sicheren Kennwörtern und wirksamen Sicherheitsmaßnahmen können Sie jedoch Angreifer abwehren, die versuchen, in Ihren Computer einzudringen und wichtige Daten abzugreifen.

Hacker arbeiten nicht mit irgendwelchen Zaubertricks oder exotischen Methoden, um Kennwörter auszuspionieren, sondern sie machen es sich viel einfacher: Sie erraten sie. Sie starten Wörterbuchangriffe, tragen Informationen aus Social Media zusammen und setzen Programme zum Entschlüsseln von Kennwörtern ein.

Wörterbuchangriffe

Bei Wörterbuchangriffen probiert ein Programm systematisch eine zuvor festgelegte Liste gängiger Wörter durch, die häufig als Kennwörter verwendet werden. Kennwörter mit Wörtern oder Ausdrücken sind unsicher und daher am leichtesten von diesen Programmen zu „knacken“. Schützen Sie Ihre Konten vor Wörterbuchangriffen, indem Sie gängige Wörter und Ausdrücke in Ihren Kennwörtern vermeiden.

Tipps zum Schutz Ihrer Kennwörter vor Wörterbuchangriffen

  • Vermeiden Sie gängige Wörter und Ausdrücke in Ihren Kennwörtern.
  • Verwenden Sie nicht dasselbe Kennwort auf mehreren Websites.
  • Schreiben Sie Ihre Kennwörter niemals auf und geben Sie sie auch nicht an andere weiter.
  • Wenn möglich, verwenden Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung, um Ihre Konten zusätzlich zu schützen. Selbst wenn Hacker Ihr Kennwort geknackt haben, benötigen sie immer noch den zweiten Faktor, um auf Ihr Konto zuzugreifen.
  • Ändern Sie Kennwörter regelmäßig, am besten alle drei Monate. TIPP: Wenn Sie sich Ihre vielen unterschiedlichen Kennwörter schlecht merken können, verwenden Sie Norton Identity Safe.

Sicherheitsfragen und aus Social Media zusammengetragene Informationen

Unsere Social Media-Konten sind eine wahre Goldgrube, was Informationen betrifft: die Status-Updates, die wir senden, die Informationen, die wir teilen, der „Gefällt mir“-Button, den wir anklicken, und die Kommentare, die wir posten, liefern eine Vielfalt an Informationen über die unterschiedlichsten Aspekte unseres Lebens. Denken Sie einmal darüber nach: Sie treten eine neue Stelle an, ziehen in eine neue Stadt oder adoptieren einen Hund aus dem Tierheim. Diese aufregenden Neuigkeiten möchten Sie mit anderen teilen und genau das tun Sie auch.

Ihren Freunden Buddy, Ihren neuen Labradoodle-Welpen, vorzustellen oder den Namen Ihrer Schule anzugeben klingt doch ziemlich harmlos, oder? Doch was passiert, wenn sich ein Hacker an Ihre Fersen geheftet hat und diese Informationen entdeckt? Vielleicht kann er diese Informationen, die Sie bereitwillig teilen, nutzen, um die Sicherheitsfragen für den Zugriff auf Ihre Konten zu beantworten. Sie sehen: Das bereitwillige Teilen von Informationen ist plötzlich doch nicht mehr so harmlos.

Tipps zu Kennwörtern und Social Media:

  • Posaunen Sie keine persönlichen Daten aus, die Ihre Kennwörter gefährden könnten.
  • Verwenden Sie keine personenbezogenen Daten – egal welche – in Ihren Kennwörtern
  • Wenn ein Spammer Ihnen folgt oder plötzlich Links sendet, ignorieren Sie sie nicht nur, sondern blockieren Sie sie.
  • Melden Sie Konten, von denen Spam-E-Mails versendet werden. Die Website Ihres sozialen Netzwerks überwacht das Konto und entfernt es, wenn sich genügend Nutzer über dasselbe Konto beschweren.
  • Verwenden Sie Norton Safe Web für Facebook. Diese kostenlose App scannt Neuigkeiten nach Likejacking-Betrügereien (das Ausnutzen der Option „Gefällt mir“) und bösartigen Links und warnt Sie vor potenziellen Bedrohungen.

Passwort-Cracker

A Ein Passwort-Cracker ist ein Programm, das nach der Brute-Force-Methode arbeitet, um Kennwörter zu knacken. „Brute Force“, auf Deutsch „rohe Gewalt“, bedeutet, dass das Programm so lange Millionen von Zeichenkombinationen durchprobiert, bis das Kennwort ermittelt wurde. Kurze und einfache Kennwörter kann das Programm schneller erraten. Für lange und komplizierte Kennwörter braucht es sehr viel länger. In diesem Fall wird der Angreifer wahrscheinlich einen Wörterbuchangriff starten, da das Programm zu lange braucht, um das Kennwort herauszufinden. Verwenden Sie komplexe Kennwörter, um Ihre Benutzerkennwörter vor Passwort-Crackern zu schützen.

Tipps zum Erstellen komplexer Kennwörter

  • Verwenden Sie in Ihrem Kennwort nie Telefonnummern, Anschriften, Geburtstage, Ihren Namen, den Namen eines Familienmitglieds oder den Namen eines Haustiers.
  • Kombinieren Sie Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Symbole.
  • Lassen Sie die Finger von beliebten Kennwörtern wie „123456“, „kennwort“, „qwertz“ oder einem Wort wie „apple“.
  • Ihre Kennwörter sollten aus mindestens acht Zeichen bestehen. Kennwörter mit mehr Zeichen und Symbolen sind schwieriger zu erraten.
  • Verwenden Sie keine Wörter oder Ausdrücke. Falls es nicht anders geht, schreiben Sie Wörter falsch und kürzen Sie Ausdrücke ab. Wenn Sie beispielsweise das Wort „Vierzehn“ verwenden möchten, können Sie es in v13rz3hN konvertieren. Den Ausdruck „I love to shop“ können Sie in 1luv2shop ändern. Um ihn noch etwas komplexer zu machen, können Sie Symbole und Satzzeichen hinzufügen: #1Luv2shop!li>
  • Wenn möglich, verwenden Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung, um Ihre Konten zusätzlich zu schützen. Auf vielen Websites wie Facebook, Twitter, LinkedIn, Yahoo! Mail, Gmail und PayPal können Sie sich mit Zwei-Faktor-Authentifizierung einloggen.
  • TIPP: Wenn es Ihnen schwerfällt, komplexe Kennwörter zu erstellen, kann Ihnen der Norton Identity Safe-Kennwortgenerator dabei helfen.

Maßnahmen, die Sie ergreifen sollten, wenn Sie vermuten, dass Ihre Kennwörter gestohlen wurden

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Konto gehackt wurde, reagieren Sie umgehend.

  • Stellen Sie zunächst fest, um was für einen Angriff es sich handelt. War es eine Datenschutzverletzung im Internet oder ein Datenleck am Point-of-Sale (POS), also an einer Verkaufsstelle?
  • Überwachen Sie Konten, deren Sicherheit möglicherweise kompromittiert wurde. Behalten Sie besonders Ihre Online-Bankkonten im Auge.
  • Ändern Sie Ihre Kennwörter für alle Ihre Konten in komplexe Kennwörter. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie dasselbe Kennwort für verschiedene Websites verwenden.
  • Implementieren Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung überall dort, wo es möglich ist oder angeboten wird.

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