Wie sind Einzelpersonen von Internetbetrug betroffen? Lesen Sie die folgende wahre Geschichte. Erfahren Sie mehr über die Grundlagen des Internetschutzes, um kein Opfer von Internetbetrug zu werden.

Steves Geschichte

Steve ist ein pensionierter Regierungsangestellter aus einem Vorort von Kansas City, Missouri. Er hatte eine Antivirus-Software und eine Firewall installiert und aktualisierte diese regelmäßig. Er wusste, dass man unbekannte E-Mail-Anhänge nicht öffnen sollte, und ihm war auch klar, dass dies sowohl für E-Mails von Freunden als auch für "unbekannte" Sender galt.

Letzten September erhielt Steve eine E-Mail, die von seiner Bank zu stammen schien. In dieser E-Mail wurde er gebeten, sich bei seinem Konto bei der Bank einzuloggen, um persönliche Daten zu aktualisieren. Er klickte auf den Link in der E-Mail und wurde direkt auf die Website seiner Bank weitergeleitet – oder so dachte er zumindest. In Wahrheit wurde Steve durch den Link in der E-Mail zu einer identisch aussehenden Website weitergeleitet. Die Website sah der seiner Bank zum Verwechseln ähnlich, so dass er ohne zu überlegen seine Kontonummer, den Benutzernamen und das Kennwort eingab. Dann fiel im plötzlich ein Vortrag ein, den er zwei Monate vorher im Rotary-Club gehört hatte.

Der Redner hatte über Phishing-Angriffe gesprochen und erwähnte in diesem Zusammenhang auch diese täuschend echt aussehenden Websites. Steve erinnerte sich, dass das Hauptmerkmal einer solchen gefälschten E-Mail war, dass eine Bank ihren Kunden niemals eine E-Mail mit einem Link zur Anmeldung bei ihrem Konto schicken würde. "Wenn Sie eine solche E-Mail erhalten", hatte der Redner gesagt, "löschen Sie sie einfach". Also löschte er die E-Mail.

Steve wäre fast einem dieser in dem Vortrag erwähnten Phishing-Angriffe ins Netz gegangen. Er konnte sich aber gerade noch rechtzeitig an die einfache Regel erinnern, dass eine Bank niemals in einer E-Mail mit einem Web-Link persönliche Daten anfragen sollte. Hätte er die Daten eingegeben, wären die Internetbetrüger in der Lage gewesen, sein Bankkonto beliebig zu manipulieren.