Wie sind Einzelpersonen von Internetbetrug betroffen? Lesen Sie die folgende wahre Geschichte. Erfahren Sie mehr über die Grundlagen des Internetschutzes, um kein Opfer von Internetbetrug zu werden.

Kobys Geschichte

Manche Phishing-Methoden sind ganz schön raffiniert. Der Schullehrer Koby wurde vor kurzem Opfer eines solchen Angriffs. Koby bot ein Fahrzeug auf einer Auktions-Website im Internet zum Verkauf an und fand innerhalb von wenigen Tagen einen Käufer. Der Käufer bezahlte den Wagen und das Angebot wurde aus der Website entfernt.

Als er sich wieder bei seinem Benutzerkonto anmeldete, sah er zu seiner Überraschung, dass sich ein Artikel in der Kategorie "Verkaufen" befand. Er sah sich die Seite an, und was musste er feststellen? Da wurde das gerade erst von ihm verkaufte Fahrzeug erneut zum Kauf angeboten. Dann fiel ihm etwas Seltsames auf. Die als Kontakt angegebene E-Mail-Adresse war nicht die seine. Sie war zwar der seinen extrem ähnlich – so ähnlich dass die meisten Leute keinen Verdacht geschöpft hätten – doch Koby bemerkte den Unterschied und wusste sofort, dass etwas nicht stimmte.

Er schickte dem "Verkäufer" eine E-Mail und bot an, das Fahrzeug zu kaufen und das Geld an den Verkäufer – der in Chicago ansässig war – zu überweisen. Koby übergab diese Informationen dem FBI und die Betrüger wurden geschnappt. Doch wie konnten sich die Betrüger überhaupt Zugriff auf Kobys Benutzerkonto verschaffen? Eine Phishing-E-Mail, die besagte, dass mit seinem Benutzerkonto etwas nicht in Ordnung sei, hatte ihn dazu aufgefordert, auf einen Link zu klicken, um zu seinem Benutzerkonto für die Auktions-Website zu gelangen. Er hatte auf den Link geklickt und war auf einer Seite gelandet, die der echten Login-Seite unverwechselbar ähnlich sah und auf der er seine Anmeldeinformationen eingab. Die Betrüger konnten sich mit diesen Informationen bei seinem legitimen Konto anmelden und die angegebene Telefonnummer des Verkäufers ändern.